Maschinensicherheit

Der Maschinenbau ist ein wichtiger technischer Sektor und einer der industriellen Kernbereiche der Wirtschaft in der Gemeinschaft. Die Auswirkungen der durch den Umgang mit Maschinen unmittelbar hervorgerufenen zahlreichen Unfälle lassen sich verringern, wenn der Aspekt der Sicherheit in die Konstruktion und den Bau von Maschinen von Beginn an einbezogen wird. Die EU – Maschinenrichtlinie verlangt genau diesen Ansatz von den Maschinenherstellern.

Risikobeurteilung

Seit Ende 2009 wird dieser Ansatz durch die novellierte EU - Maschinenrichtlinie 2006/42/EG weiter verschärft. Gegenüber der alten Maschinenrichtlinie 98/37/EG, die in der Gefahrenanalyse nur die Identifizierung der Gefährdungen gefordert hatte, verlangt die neue Maschinenrichtlinie nun innerhalb der Risikobeurteilung die Risikoeinschätzung und die Risikobewertung.

Allerdings ist derzeit ein Verfahren zu den einzelnen Schritten der Risikobeurteilung im Umfeld der EN-Sicherheitsnormen nicht eindeutig definiert.

ifmec hat speziell vor diesem Hintergrund eine Methode zur Produktrisikobeurteilung (MPRB) entwickelt, die sich produktspezifisch in den Prozess der Risikominderung einbetten lässt und aus der wichtige Ergebnisse zum Teil in die Benutzerinformationen einfließen müssen.

Europäischer Wirtschaftsraum EWR

ifmec ist in diesem Bereich der richtige Partner, um ein hohes Maß an Sicherheit bezüglich der Herstellerverantwortung in Europa zu erlangen. Dies ist insbesondere deshalb von hoher Bedeutung, da durch die 9. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (9. ProdSGV, die so genannte: „Maschinen-verordnung“) diese Forderung in Deutschland Gesetzeswirkung bekommt und für alle Hersteller gilt, die ihre Maschinen im Europäischen Wirtschaftsraum inverkehrbringen wollen. Das Produktsicherheitsgesetz ProdSG hat zum 1. Dezember 2011 auf nationaler Ebene in Deutschland das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) abgelöst (BGBl. I S 2178) und stellt nun die nationale Umsetzung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG dar.