Risikobeurteilung für Produkte

ifmec hat in Anlehnung an Europäische Normen Methoden zur Risikobeurteilung von Produkten erarbeitet und nennt diese Kurz „MPRB“.

Ausgehend von der alten Maschinenrichtlinie 98/37/EG - die „nur“ eine Gefahrenanalyse forderte - müssen nun die Hersteller von Maschinen für den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) entsprechend den Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zusätzlich eine Risikoeinschätzung und eine Risikobewertung vor der Konstruktion und dem Bau erarbeiten, um in Summe zur Risikobeurteilung zu gelangen.

Dies ist vor allem dann aufwendig, wenn für das Produkt zutreffende Typ-C Normen fehlen.

Insbesondere der Schritt der Risikobewertung ist mit einem individuellen Schwierigkeitsgrad behaftet.

Wenn Kenntnisse über oder Erfahrungen im Umgang mit schematischen Bausteinen zu den einzelnen Arbeitsschritten fehlen, fehlt es im Alttagsgeschäft oftmals an der Zeit vor einer Neukonstruktion eine Risikobeurteilung im kompletten Umfang zu erstellen und zu dokumentieren. Damit fehlt nicht nur die Voraussetzung für rechtliche Sicherheit in Bezug auf die Herstellerverantwortung, sondern es wird auch die Chance vertan an dieser Stelle eine Verbesserung des Konstruktionskonzeptes – wenn auch nur in Teilen - durch Risikominderung zu erzielen.